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Qualitätsindikator Delirmanagement bei älteren Patienten im perioperativen Kontext

Der Kurs richtet sich an pflegerisches und ärztliches Personal der chirurgischen Normal- und Intensivstationen

2 Tage 
Nächster Termin: 01.-02.07.2022

 

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Klinische Relevanz

Eine typische und häufige Komplikation gerade bei geriatrischen Patienten nach einer Operation ist das postoperative Delir (POD). Ein postoperatives Delir kann desaströse Folgen für unsere Patienten haben: verlängerte Krankenhausverweildauer, erhöhte Mortalität (3-6-fach) und Morbidität, persistierende kognitive
Einschränkungen, Entwicklung einer Demenz (12-fach erhöhtes Risiko), Institutionalisierung.
Das bisher wirksamste, evidenz-basierte Mittel im Kampf gegen das Delir ist die Prävention, das konsequente Delirscreeningmit validierten Tools und die frühzeitige Therapie auslösender Ursachen

Lernkonzept:

Vor der Anmeldung zum Kurs absolvieren Sie ein E-Learning Programm. Das bereitet Sie auf die Kursinhalte vor.Anschließend findet der zweitätige Workshop statt.Hier werden in einer realitätsnahen Arbeitsumgebung verschiedene Fallbeispiele simuliert, welche die praktische Umsetzung der Konzepte der Leitlinien zur
Prävention, frühen Diagnostik und der Therapie des postoperativen Delirs.

Lernziele:

•Präoperative Risikoevaluation und Optimierung von Risikofaktoren
•Intraoperative Präventionsmaßnahmen
•Postoperative, nicht-pharmakologische Präventionsmaßnahmen
•Regelmäßiges, postoperatives Delirscreening mit validierten Tools bis zum 5. postoperativen Tag auf der Normal- und Intensivstation
•Frühe Ursachensuche und Therapie eines Delirs zur Verkürzung der Delirdauer

Das Training von Scorings mit validierten Messinstrumenten an Schauspielpatienten zum Messen von Delir, Agitation und Schmerz ist ebenfalls ein Schwerpunkt des Kurses.