Frühmobilisation und Lagerungstherapie

Dieser Kurs richtet sich an Ärztinnen und Ärzte, aber auch an Pflegekräfte von Intensivstationen, PACUs und Aufwachräumen.

2 Tage

500,- € für Ärzte, Mediziner
250,- € für Pflegekräfte / Therapeut*innen

Sie befinden sich hier:

Klinische Relevanz

Kritisch kranke Patienten haben aufgrund ihrer Erkrankungsschwere und der Immobilisation ein erhötes Risiko für Komplikationen. Assoziierte Lagerungsinterventionen, wie die therapeutische Bauch­lagerung oder die Oberkörperhochlagerung, können in diesem Zusammenhang positive Effekte zeigen. Besonders eine frühe Mobilisation als interprofessionelle Aufgabe trägt evident zur Verbesserung der Prognose bei. Die frühe Mobilisation ist deshalb zurecht einer von zehn Qualitätsindikatoren der DIVI zur Messung der Qualität intensivmedizinischer Behandlung.

Lernkonzept:

In dem zweitägigen Workshop wird eine „virtuelle Intensivstation“ mit unterschiedlichen Patienten und Fällen geschaffen. Im Kurs üben Sie zusammen mit Mediziner*innen, Pflegekräften und Physiotherapeut*innen die klinische Umsetzung dieser Qualitätsindikatoren. Unter Anleitung üben Sie Lagerungs- und protokollbasierte Mobilisationsmaßnahmen und lernen moderne technische Unterstützungssysteme kennen.

Zentrales Element des simulatorgestützten Trainings ist die anschließende Nachbesprechung der Szenarien, das sogenannte Debriefing. Hier haben Sie die Möglichkeit, sich über Behandlungsstrategien, Standards und andere Fragen auszutauschen.

Lernziele:

Welche Möglichkeiten und welche Evidenz existieren rund um Lagerungstherapie und frühe Mobilisation, um die Prognose schwer kranker Patienten auf der Intensivstation, Post Anaesthesia Care Unit (PACU) oder beispielsweise im Aufwachraum zu verbessern? Diese Frage soll praxisbezogen und "Hands on" beantwortet werden